Conny Warmuth

"Erfolg ist eine Freiheit, die ich erlange. Frei von Erwartungen anderer. Frei von Dingen, die mich klein halten."

Conny Warmuth ist einer der vielseitigsten und erfolgreichsten Menschen die ich kenne. Er ist Model, Schauspieler, Life Coach, Autor und besitzt eine eigene Make-Up Produktlinie. Doch lassen wir ihn sich selbst vorstellen:

Hallo Leute,

etwas über sich selbst hier zu schreiben ist gar nicht so einfach. Also einfach ganz kurz: Ich lebe in und liebe Berlin. Eine Stadt, die ich einfach großartig finde. Und in dieser Arbeite ich auch. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich professionell mit den Sorgen und Gedanken meiner Mitmenschen. Nach einem Abschluss der Psychologie und einigen tollen Zusatzausbildungen, betreue ich meine Klienten in meiner eigenen Praxis in Berlin Prenzlauer Berg.

Seit einiger Zeit betreue ich vor allem Schwule und Bisexuelle mit ihren Themen. Eine Arbeit die mir persönlich sehr viel Freude bereitet, denn es sind doch andere Einfärbungen der Probleme und Sorgen. In Deutschland und einer Stadt wie Berlin, ist es zwar einfacher schwul zu sein, aber eben auch nicht immer sorgenfrei. Hier helfen zu können ist einfach eine klasse Sache! So, dies nun kurz zu mir. Wenn Du weitere Fragen hast, dann melde Dich einfach bei mir.

Dein Conny

Conny Warmuth

Conny Warmuth

1. Denken Sie bitte an die erste Situation zurück, in der Sie erfolgreich waren. Was kommt Ihnen als erstes in den Sinn?

Es war harte Arbeit so weit zu kommen, aber es lohnte sich. Es war ein Gefühl von Stolz und Freude. Ich merkte aber auch ein Gefühl des angekommen seins. Es war damals in dieser Form ein neues Gefühl für mich, auch wenn ich zuvor schon Erfolge hatte.

Das erste Mal hatte ich das Gefühl, dass ICH etwas geleistet habe. In einer Gruppe haben wir uns Problemen und Sorgen gestellt und diese gemeistert. Es ist auch heute noch ein tolles Gefühl, wenn ich daran denke.

2 . Was ist Ihre Definition von Erfolg?

Erfolg ist eine Freiheit, die ich erlange. Frei von Erwartungen anderer. Frei von Dingen, die mich klein halten. Die Freiheit selbst entscheiden zu können was ich heute, morgen oder übermorgen mit meinem Leben machen will. Unabhängig zu sein von finanziellen Sorgen ist für mich Freiheit und damit Erfolg.

Erfolg ist aber auch, zu sich selbst und seiner Persönlichkeit stehen zu können. Dies ist ein sehr persönlicher Erfolg, der nichts mit der Außenwelt zu tun haben muss. Für mich ist er aber ein wichtiger Faktor, um in der Außenwelt erfolgreich zu sein.

3. Haben Sie sich für Ihren Erfolg an anderen Erfolgsmenschen orientiert? Wenn ja, an welchen?

Ich habe über diese Frage nun länger nachdenken müssen - Nein, eigentlich nicht. Es gab einige Menschen, die mich beeindruckt haben. Einige aus meinem direkten Umfeld, andere aus Büchern oder aus dem öffentlichen Leben. Aber keine Person hat mich direkt inspiriert oder war eine Person, an der ich mich direkt orientiert habe. Ich habe alles selbst falsch und dann richtig gemacht - in meiner Geschwindigkeit und mit meinen Möglichkeiten.

4. Welcher Gedanke motiviert Sie Ihr Ziel zu erreichen?

Etwas zu schaffen, was ich noch nicht geschafft habe, ist ein großer Motivator für mich. Hin und wieder auch, es anderen zu beweisen. Aber das war eher früher so. Heute ist es die Freude Neues kennenzulernen. Ich bin sehr neugierig und interessiere mich für viele Themen. Hier etwas zu erreichen und abschließen zu können, motiviert mich sehr.

5. Gibt es Personen, die Sie inspirieren? Wenn ja, welche sind dies?

Naja, die Antwort habe ich ja schon irgendwie in Frage 3 gegeben. Ich kann keine Person direkt benennen und auf einen Erfolg oder einen Schritt in meinem Leben zurückführen. Aber z.B. meine Mutter inspiriert mich auch heute noch.

Sie hat es geschafft, in sehr schwierigen Verhältnissen, drei wundervolle Kinder großzuziehen. Dank ihr, fehlte es uns eigentlich an nichts, obwohl ihr mehr als genug Steine in den Weg gelegt wurden.

Auch mein alter Deutschlehrer in der Grundschule war ein toller Mann. Er motivierte mich und gab nie auf, mich beim Erlernen von Lesen und Schreiben zu unterstützen. Da ich seit der ersten Klasse an einer Lese-Rechtschreib-Schwäche leide, war es für mich nicht möglich die deutsche Sprache so zu nutzen, wie meine Mitschüler. Es frustrierte mich sehr, aber mein Deutschlehrer schaffte es mich zu inspirieren.

6. Welche Voraussetzungen müssen Ihrer Meinung nach geschaffen sein, um ein erfolgreiches Leben zu führen?

Man muss es wollen!

Es gibt genug Situationen und Lebensabschnitte in denen es erst mal nicht so ausschaut, als sei es wirklich möglich erfolgreich zu sein. Und ja, es gibt mehr als genug Umfelder in denen es schwer sein kann Erfolg zu haben. Aber es ist immer möglich.

Zuerst muss man wissen: Was will man!? Und dann, wie kann ich dies aus meiner jetzigen Situation heraus erreichen? Was brauche ich? Was kann ich nun schon nutzen, was fehlt noch? Die eigene Selbstverantwortung muss dafür geschärft sein, denn ohne eigenes Verantwortungsbewusstsein, kann es auch keinen wirklichen Erfolg geben.

7. Welche Dinge würden Sie für persönlichen Erfolg opfern?

Eine gute Frage! Ich glaube nichts. Mir fällt nichts ein, was ich opfern würde für meinen Erfolg. Sobald ich dies tun müsste, würde es für mich kein Erfolg mehr sein.

Sicher würde ich auf einiges eine Zeitlang verzichten oder kürzer treten (z.B. Kochabende mit Freunden oder Urlaubsreisen), aber es nicht opfern. Opfern und Erfolg gehört für mich nicht zusammen.

8. Haben Sie Angst, einmal nicht erfolgreich zu sein?

Nein, eigentlich nicht. Angst ist eine Vorstellung über etwas, was einmal sein könnte. Da ich aber nicht in die Zukunft sehen kann, ist diese Angst keine von mir. Ich schaue lieber was ich in der Gegenwart machen und erreichen kann, konzentriere mich nicht auf Eventualitäten einer vielleicht oder möglicherweise kommenden Zukunft.

9. Wie gehen Sie mit Ängsten um, die im Bezug zum Erfolg stehen?

Ich frage mich, ob sie gerade berechtigt sind!? Ängste können ja auch auf etwas aufmerksam machen, das man übersehen hat. Ich frage mich, was der Grund meiner Angst ist. Oft hat sie nichts mit dem ersten offensichtlichen Grund zu tun.

Klar, ich könnte Angst haben kein Geld zu verdienen, aber ist das der wirkliche Grund? Nein! Eher lande ich auf der Straße, kann meine Familie nicht mehr ernähren oder anderes. Dann frage ich, ist dies wirklich so?! Oft sehe ich dann - Nein! Ganz genauso wird es selbst im schlimmsten Fall nicht kommen.

Dann schaue ich ehrlich, was denn der schlimmste Fall wäre und entscheide dann, ob ich mich dennoch darauf einlassen will. Ich nutze also die Angst um zu hinterfragen, was gerade wirklich ist.

Conny Warmuth

Conny Warmuth

10. Wie gehen Sie mit Niederlagen um?

Ich falle hin, ärgere mich, bin sauer und heule vielleicht. Dann frage ich mich: Was ist schief gelaufen? Habe ich falsch geplant? Waren die Erwartungen zu hoch? Habe ich etwas Bestimmtes nicht beachtet?

Ich versuche rauszufinden, was mein Anteil an der Niederlage war, um es in Zukunft anders zu machen.

11. Wie können Sie sich in schweren Zeiten motivieren?

Mit der Antwort, warum ich etwas schaffen wollte. Nicht immer ist es leicht, auch für mich nicht, motiviert zu bleiben. Am besten helfen dabei Partner und Freunde, wenn sie gerade einen ähnlichen Weg gehen, vielleicht sogar mit Dir zusammen.

Es ist okay sich mal für einen Moment eine Auszeit zu nehmen. Die Antwort auf die Frage `WARUM wollte ich das? ´ ist eine, die mir immer wieder hilft.

Ein Motivationsverlust kann aber auch heißen, dass sich mein Ziel geändert hat. Vielleicht bin ich noch auf der ursprünglichen Strecke, aber mein Ziel ist gar nicht mehr das, wohin ich mal wollte. Dann kann es auch helfen dies zu überprüfen, gegebenenfalls zu ändern oder auch aufzugeben.

12. Welche Erfahrung/en hat/haben Sie in Ihrem Leben so geprägt, dass Sie unbedingt erfolgreich sein wollten?

Wohl meine Jugend an der Oberschule. Eine Zeit voller Beleidigungen, Ausgrenzungen und Schikanen durch Mitschüler, einigen Lehrern und auch in einigen Bereichen durch meine Familie.

Es dauerte lange bis ich Selbstverantwortung übernahm oder erkannte, dass ich sie habe. Diese Zeit war die widerlichste in meinem Leben und ich wünsche sie keinem.

Es gab aber auch damals nicht den Tag, an dem ich dachte: Ich werde erfolgreich und zeige es euch allen! Zurückblickend war es wohl diese Zeit, die in mir auch den Wunsch aufkeimen ließ, erfolgreich werden zu wollen.

13.Wen­den Sie gewisse Stra­te­gien an, um eine schwie­rige Ent­schei­dung zu treffen?

Noch heute frage ich oft meine Mitmenschen, was aber meist als kein wirklich hilfreicher Weg herausstellt. Er wird dadurch oft länger und steiniger.

Deswegen höre ich mehr und mehr auf mein Bauchgefühl und frage mich selbst: Conny, warum willst Du dies oder das? Willst DU es wirklich?

Eine einfache Pro/Contra-Liste ist noch immer eine tolle Sache.

14. Welchen Tipp würden Sie Menschen mit auf den Weg geben, die erfolgreich sein wollen?

Seien Sie sich treu!

Versuchen Sie nicht für einen Anderen erfolgreich zu werden. Nicht für die Familie oder den Freund, nicht für die Kinder. Es kann kurzfristig ein guter Motivator sein, aber auf Dauer ist er nicht ausreichend um wirklich erfolgreich und glücklich zu werden. Nur des Geldes wegen erfolgreich werden zu wollen, ist wohl auch nicht ausreichend. Das erlebe ich auch immer wieder in meiner Coaching-Praxis.

Also: Warum wollen Sie erfolgreich werden? Und wie soll der Erfolg genau aussehen?

15. Welches ist Ihr größtes Erfolgsgeheimnis?

Ich liebe das Leben und heute liebe ich vor allem mich. Nicht immer und in jeder Minute, aber doch den Großteil meines Daseins. Das war nun wirklich nicht immer so.

Heute versuche ich mir und meinem Selbst treu zu bleiben, in allem was ich tue. Es sorgt dafür, dass ich in etwas erfolgreich bin, mehr als vorzugeben etwas zu sein oder das Verstecken meiner Persönlichkeit.

Die eigene Persönlichkeit leben ist mein Erfolgsgeheimnis.

CowarLIFE

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Vielen Dank Conny

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